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Obedience |
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Was versteht man unter Obedience? Obwohl Obedience in Deutschland eine noch junge Hundesportart ist, wird dieser faszinierende Sport im Herkunftsland England und in den nordischen Ländern schon seit 20 Jahren betrieben. Übersetzt bedeutet Obedience nichts anderes als Gehorsam, was jedoch die ganze Sache nur sehr untreffend beschreibt. Eine Obedience-Prüfung besteht zwar zu einem recht großen Teil aus Elementen, die z.B. auch bei der Begleithundeprüfung vorkommen, wie Sitz und Platz, Bei-Fuß-Gehen und Apportieren, aber damit enden die Gemeinsamkeiten auch schon. Zusätzlich sind noch viele interessante Elemente eingebaut wie das Suchen von Gegenständen (Eigenidentifikation), Freisprung über eine Hürde, die Distanzkontrolle (Sitz, Platz, Steh aus der Entfernung), das Voraussenden und die Wesensfestigkeit, vor allem mit anderen Hunden zusammen. Abgesehen von den sehr anspruchsvollen Elementen wie der Distanzkontrolle
und der Geruchsunterscheidung fällt die enorme Präzision ins
Auge, mit der gearbeitet wird. Der Hund "klebt" am Bein des
Hundeführers, hält konstanten Blickkontakt, was oft so aussieht,
als "himmle" er seinen Menschen an.
Wie auch in allen anderen Bereichen der Ausbildung eines Tollers sollte das Training immer von dem Grundsatz beherrsch sein, alles langsam aber sicher und sauber aufzubauen. Überlegen Sie vor Beginn einer Übungssession, was Sie üben wollen und wie Sie es angehen möchten. Seien sie auf der Hut, Fehler rechtzeitig zu erkennen und nicht erst zum festen Bestandteil einer Übung werden zu lassen. Toller lernen sehr schnell - leider auch manchmal das Falsche! Seien sie bereit sich auf ihren Hund einzulassen, es gibt viele Wege die zum Ziel führen, finden sie den Richtigen für sich und Ihren Hund. Das wirklich fantastische am Obedience ist, dass es für fast jeden Hund und fast jeden Hundeführer geeignet ist. Es beansprucht den Hund körperlich, aber was viel wichtiger ist, er wird geistig gefordert und gefördert. Gerade für häufig schwer auszulastende Arbeitshunderassen, wie dem Toller, bietet sich die Möglichkeit, den Hund auszulasten ohne dass er dem Hundeführer entgleitet.
Die Prüfung In Deutschland gibt es seit April 2001 eine Prüfungsordnung im Modellversuch, so dass in Deutschland mittlerweile schon einige Prüfungen nach Deutscher Prüfungsordnung ausgerichtet werden konnten. Folgen Aufgaben müssen Hund und Hundeführer nach der ab dem 01.07.02 geltenden Prüfungsordnung beherrschen: Beginner-Klasse Verhalten gegenüber anderen Hunden Obedience 1
Obedience 2 2 Minuten sitzen in der Gruppe mit Sichtkontakt Obedience 3 (FCI-Reglement) Sitzen in der Gruppe während 2 Minuten, ausser Sichtweite
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