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Das Wolfsrudel
Einleitung
Hunde stammen nach heutigem Wissen ausschießlich
von Wölfen ab. Goldschakal oder andere Caniden, die früher
auch in Betracht gezogen wurden, scheiden nach den Ergebnissen genetischer
Untersuchungen als Vorfahren unserer Hunde eindeutig aus, auch wenn
Paarungen zwischen den Arten möglich sind und fruchtbare Nachkommen
daraus hervorgehen.
Dennoch unterscheidet sich das Verhalten von Wolf und Hund deutlich
voneinander. Selbst von Hand aufgezogene Wölfe sind nur sehr
bedingt zum Zusammenleben mit uns geeignet - sie sind eben Wildtiere.
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So würde ein erwachsener Wolf
nicht ohne weiteres unsere Führerrolle akzeptieren, wenn er nicht
überzeugt wäre, dass wir in der Lage sind, das Rudel erfolgreich
anzuführen. Hunde sind da eindeutig anders. Aber warum wird dann
immer der Wolf als Maßstab für unsere Hunde herangezogen?
Der Grund ist, dass das Verhalten
von Hunden sich zwar von dem der Wölfe unterscheidet, die Bausteine,
aus denen es zusammengesetzt ist, aber mehr oder weniger dieselben sind.
Man kann sich das gesamte Verhaltensrepertoir eines Wolfes als ein Mosaik
einzelner Teilchen vorstellen, die auch als getrennte Einheiten vererbt
werden. Hunde haben davon nur einen bestimmten Anteil geerbt. Zusätzlich
wurden im Laufe der Evolution manche Teile davon verstärkt, andere
abgeschwächt und häufig auch die Zusammensetzung geändert.
Ein Beispiel dafür ist das Apportierverhalten von Retrievern. Dieses
Verhalten stammt eindeutig aus dem Bereich des Jagdverhaltens. Bei Wölfen
könnte das gesamte Verhalten aus folgenden Elementen aufgebaut sein:
Orientierungsverhalten - Spur aufnehmen - Beute orten (geruchlich,
optisch, akustisch) - anschleichen - lossprinten - Beute hetzen
- Beute anspringen - Beute packen - töten - Beute zum Bau
tragen
Bei Retrievern wurden die fett gedruckten Anteile durch gezielte
Zucht verstärkt, die unerwünschten Verhaltensanteile abgeschwächt.
Wird diese spezielle Veranlagung durch eine entsprechende Aufzucht und
Erziehung noch verstärkt, hat man später einen Hund, der nicht
selbstständig jagt, sondern das vom Mensch erbeutete Wild heranbringt.
Die Beute kann dann genausogut ein Tennisball oder ein Stock sein. Dieser
fehlende Ernstbezug ist ein weiterer Unterschied zum Wolf. Spielverhalten
ist bei Hunden wesentlich stärker ausgeprägt.
Hunde bleiben zeitlebens auf einer juvenilen Entwicklungsstufe stehen
und sind grundsätzlich bereit, den Menschen als Leitfigur anzunehmen.
Wir sollten also die Rolle des erfahrenen, älteren Rudelmitgliedes
übernehmen und uns immer unserer Vorbildfunktion bewußt sein.
Rangordnung im Wolfsrudel
Wolfsrudel sind meist Familienverbände bestehend aus den Elterntieren,
Jungtieren aus dem Vorjahr und Welpen bzw. Jungwölfe. Bis auf die
Elterntiere sind alle Rudelmitglieder verwandt und kennen sich von Geburt
an. Werden junge Wölfe
mit 2-3 Jahren geschlechtsreif, verlassen sie häufig als Ergebnis
von heftigen Rangkämpfen während der Paarungszeit das Rudel
und versuchen, zusammen mit einem fremden Partner ein eigenes Rudel zu
gründen.
Für die weiblichen und männlichen Mitglieder eines Rudels bestehen
getrennte Rangordnungen, die in den oberen Rängen streng hierarchisch
aufgebaut sind. Die ranghöchsten Individuen werden alpha-Tiere genannt.
Das müssen in einem Rudel nicht die körperlich stärksten
Wölfe sein, sondern eine große Rolle spielen Erfahrung und
somit Alter, Souveränität und Intelligenz. Welpen besitzen einen
Sonderstatus, weil sie die Regeln im Zusammenleben erst erlernen müssen.
Die Eingliederung in die Rangordnung findet nach und nach im ersten halben
Lebensjahr statt.
Neben einer typischen Körperhaltung ist der hohe Rang eines alpha-Tieres
durch eine Reihe von Privilegien gekennzeichnet, die auch konsequent verteidigt
werden. Diese feste Ordnung und die enge Verbundenheit der Rudelmitglieder
sind Voraussetzung für das Überleben des Rudels und eine erfolgreiche
Aufzucht von Nachkommen. Außerhalb der Paarungszeit werden bei freilebenden
Wölfen nur sehr selten Rangordnungskämpfe beobachtet. Die Rangordnung
wir häufig selbst dann aufrecht erhalten, wenn ein alpha-Wolf durch
Verletzung seine führende Position nicht ausfüllen oder gar
verteidigen kann.
Für uns am auffälligsten, vor allem wenn man Wölfe in
Gefangeschaft beobachtet, ist die Futterrangordnung. Nahrungsresourcen
werden zuerst von den alpha-Tieren beansprucht, erst nachdem diese sich
ihren Anteil genommen haben, dürfen rangniedere Wölfe fressen.
Jungwölfe = omega-Wölfe sind als letzte an der Reihe. Bei freilebenden
Wölfen dagegen ist direkt nach dem Töten einer größeren
Beute keine Futterrangodnung zu beobachten, da es wichtiger ist, in möglichst
kurzer Zeit möglichst viel zu fressen. Hier kommt die Futterrangordnung
erst beim Verwerten der Reste zum Tragen.
Bevorzugte, meist erhöhte Schlaf- und Ruheplätze stehen
den alpha-Tieren zu und werden auch verteidigt. Kein rangniederer Wolf
darf in Anwesenheit eines alpha-Tieres diesen Schlafplatz nutzen. Rangniedere
Wölfe haben im Gegensatz dazu meist keinen festen Schlafplatz.
Bewegt sich ein alpha-Wolf durch das Rudel, machen ihm die rangniederen
Tiere Platz. Mit der Körperseite den Weg zu blockieren, ist eine
Demonstration des höheren Ranges oder eine grobe Provokation durch
einen rangniederen.

Ein ganz zentraler Punkt im Leben von Wölfen ist die Fortpflanzung.
In einem Rudel pflanzen sich in der Regel nur die beiden ranghöchsten
Tiere fort. Die übrigen Rudelmitglieder werden aktiv an der Paarung
gehindert oder die Welpen werden von der ranghöchsten Wölfin
getötet.
Die allerdings wichtigste und für uns Menschen oft schwer zu erkennende
Aufgabe der alpha-Tiere ist das Einleiten von Aktionen. Grundsätzlich
agieren die Leittiere, die rangniederen reagieren:
- Der Aufbruch zur Jagd wird in der Regel von den Leittieren eingeleitet,
die übrigen Rudelmitglieder folgen. Das bedeutet natürlich nicht,
dass der alpha-Wolf den Befehl zum Aufbruch gibt, sondern er signalisiert
durch sein Verhalten, dass er demnächst zur Jagd aufbrechen wird
und das Rudel schließt sich in der Regel an, weil sie aus Erfahrung
wissen, dass dadurch die Chance, einen gefüllten Magen zu bekommen,
am größten ist.
- Bei der Jagd auf größere Beutetiere, töten meistens
die alpha-Wölfe aufgrund größerer Erfahrung das Beutetier.
Rangniedere Wölfe beteiligen sich soweit wie möglich.
- Ebenso orientieren sich die rangniederen Wölfe am Verhalten der
alpha-Tiere, wenn es um die Verteidigung des Territoriums gegen fremde
Wölfe geht.
- Bei der Erkundung eines neuen Gebietes gehen die alpha-Tiere voraus,
die übrigen Rudelmitglieder passen sich deren Verhalten an.
- alpha-Wölfe spielen meistens nicht, wenn doch, dann wird das Spiel
meist von ihnen begonnen und auch beendet
Ein interessanter Artikel eines Wolfsforschers finden Sie bei Animal-Learn.
Wir Menschen können uns jedoch nicht wie ein Hund oder gar ein Wolf
verhalten und das ist auch nicht notwendig. Hunde haben völlig andere
Möglichkeiten der Kommunikation und ihre Wahrnehmung ist von unserer
sehr unterschieden. Trotzdem sind wir zur Verständigung bis zu einem
gewissen Maß in der Lage und Hunde akzeptieren uns als ihre Sozialpartner,
wenn wir ihnen auch manchmal reichlich seltsam erscheinen müssen.
Je früher sie in ihrem Leben lernen, die Signale zu deuten, die wir
Menschen ihnen geben, desto leichter wird ihnen das Zusammenleben mit
uns fallen.
Die Mensch-Hund-Beziehung
Wollen wir in einer harmonischen, für beide Seiten zufriedenstellenden
Beziehung zu unseren Hunden stehen, sollten wir uns immer darüber
im Klaren sein, dass die Übertragung von unseren persönlichen
Bedürfnissen, Vorstellungen und Erwartungen auf unsere Vierbeiner
dem im Wege steht. In seinem Verhalten gegenüber Hunden, egal ob
man einen Yorkshire-Terrier oder einen Rottweiler besitzt, sollte man
sich nur sehr bedingt daran orientieren, wie man sich z.B. Kindern gegenüber
verhält. Hilfreicher ist es, sie als Wölfe im Hundepelz zu betrachten.
Welche Bedürfnisse haben Hunde in Bezug auf das Zusammenleben mit
uns? Selbstverständlich erst einmal die körperlichen Grundbedürfnisse
wie Nahrung und Trinken, sich in geeigneten Abständen lösen
zu können und ausreichende Bewegung. Da sind wir mit unseren pelztragenden
Mitbewohnern sicher einig.
Mindestens genauso wichtig ist für einen Hund das Gefühl, in
einer Gemeinschaft zu leben, die ihm Sicherheit gibt. Jeder wird jetzt
denken, klar - das will ich auch. Aber ein Hund ist da wesentlich stärker
festgelegt als wir Menschen. Unsere Vorstellungen von einer Gemeinschaft,
mit der wir uns identifizieren können, sind abhängig von Tradition
und Moral und haben sich deshalb auch im Laufe der Geschichte verändert.
Ein Hund dagegen hat nicht diese innerliche Wahl. Er kann sich nicht für
Demokratie, Liberalismus, Diktatur oder Monarchie entscheiden. Er ist
durch seine Gene relativ starr festgelegt in Bezug auf seine Erwartungen
hinsichtlich harmonischen Zusammenlebens.
Grundvoraussetzung für das Überleben eines Rudels in der Wildnis
ist eine stabile, eindeutige Struktur, in der jedes Mitglied genau seinen
Platz kennt und weiß, dass er sich auf die anderen Rudelmitglieder
verlassen kann. Hunde kennen außerdem keine Gleichberechtigung.
Dieses Konzept gibt es nicht in ihrem genetisch verankerten Weltbild.
Die ranghöchsten Rudelmitglieder lassen sich eindeutig durch ihre
Privilegien und Pflichten identifizieren.
Ein Rudelführer, der seine Privilegien aufgibt und seine Aufgaben
nicht richtig (aus Sicht des Hundes) erfüllt, ist schwach und bedeutet
Gefahr für das Rudel. Die Rolle des alpha-Tieres bei Wölfen
lässt sich nur bedingt auf uns Menschen übertragen, da wir Aufgaben
wie Fortpflanzung, Markieren von Territorialgrenzen oder dessen Verteidigung
gegen andere Rudel nicht übernehmen können und wollen. Trotzdem
sollten wir gegenüber unseren Hunden die Rolle einer elterlichen
Leitfigur übernehmen und dabei die hundlichen Spielregeln beachten.
Welche Eigenschaften sollte also ein menschlicher "Rudelführer"
besitzen, damit ein Hund ihn akzeptiert?
1. Konsistenz (= Festigkeit, Widerspruchslosigkeit):
Damit Sie Ihr Hund ernst nimmt, ist es absolut notwendig, dass er sich
über die bestehenden Regeln völlig klar ist und sicher ist,
dass sie 100%ig auf deren Einhaltung bestehen. Setzen Sie deshalb erteilte
Verbote immer durch, auch wenn es manchmal lästig erscheint, den
Hund zum 5.Mal vom Sofa zu befördern. Wenn Sie davon ausgehen, ein
Verbot nicht konsequent durchsetzen zu können, sprechen Sie es besser
nicht aus, oder nutzen Ihren Einfallsreichtum, um Ihren Hund auszutricksen.
Kennt Ihr Hund ein Gebot 100%ig und in jeder Situation, d.h. er hat es
wirklich gelernt, sollten Sie sich auch damit möglichst immer durchsetzen.
Sind Sie nicht sicher, ob Ihr Hund ein Kommando befolgt, ist es besser,
es erst gar nicht auszusprechen, wenn Sie ihn nicht dazu bringen können,
weil er z.B. zu weit weg ist. Dabei muss nochmals betont werden, dass
der Hund dieses Kommando wirklich beherrschen muss (Siehe dazu 'Wie lernen
Hunde?).
Vermeiden Sie Situationen, in denen ihr Hund in Versuchung gebracht wird,
ihre Verbote oder Kommandos zu missachten. Geben Sie ein Kommando nur
1 Mal.
Seien Sie für Ihren Hund berechenbar. Damit ist gemeint, dass sie
es nicht das eine Mal lustig finden, wenn Ihr Hund nicht auf Ihr Kommando
reagiert, und ihn das nächste Mal in der gleichen Situation dafür
bestrafen.
2. Aktionen gehen von Ihnen aus, der Hund reagiert.
Sorgen Sie dafür, dass die Bedürfnisse Ihres Hundes zu den richtigen,
von Ihnen bestimmten Zeiten befriedigt werden, nämlich dass er
- ausreichend Nahrung und Wasser bekommt,
- mit ihm gespielt oder geknuddelt wird,
- Körperkontakt erhält,
- nach draußen kann, um sich zu lösen,
- mit Ihnen einen interessanten Spaziergang macht
- ausreichend geistig beschäftigt wird.
Bei all diesen Aktionen sollte es so sein, dass wenigstens der Hund den
Eindruck hat, dass sie von Ihnen ausgehen. Wenn Sie also z.B. merken,
dass Ihr Hund gerade mit Ihnen spielen möchte, dann reagieren erst
einmal nicht auf ihn, sondern machen erst einmal 1-2 Minuten etwas ganz
anderes. Dann fordern SIE Ihren Hund zum Spielen auf und er wird nicht
das Gefühl haben, dass Sie auf ihn reagieren, sondern er auf Sie.
Außerdem bestimmen Sie, welcher Besuch wie und wann begrüßt
wird, wie fremde Hunde behandelt werden, welcher Weg eingeschlagen wird,
in welchem Tempo gegangen wird, wann Zeit zum Schnüffeln und zum
Markieren ist, welchem Beuteobjekt (also ob Katze oder Ball) hinterher
gejagt wird usw.
3. Um es noch klarer zu machen:
- Sie reagieren üblicherweise nicht auf die Spielaufforderungen Ihres
Hundes.
- aufmerksamkeitsheischendes Verhalten (wie winseln, pföteln, hochspringen,
kläffen, an der Türe kratzen, anstupsen) wird von Ihnen ignoriert.
4. Ihr Schlafplatz und dessen nächste Umgebung sind für
Ihren Hund tabu. Genauso sollten Sofas, Sessel und Stühle allein
Menschen vorbehalten sein. Auf der anderen Seite muss Ihr Hund seinen
Schlafplatz jederzeit auf Ihren Wunsch hin räumen.
5. Füttern Sie Ihren Hund, nachdem Sie gegessen haben. Geht
das aus irgendwelchen Gründen nicht, so lassen Sie Ihren Hund Ihnen
nicht mit vollem Magen beim Essen zuschauen. Gewöhnen Sie Ihren Hund
daran, einen gewissen Abstand (2-3 m) vom Tisch einzuhalten, wenn Sie
essen. Wollen Sie ihm etwas von Ihrer Mahlzeit füttern, tun Sie das
am besten, wenn alle menschlichen "Rudelmitglieder" ihre Mahlzeit
beendet haben.
6. Kontrollieren Sie das Spiel mit Ihrem Hund. Dauer, Art und
Ende des Spiels wird von Ihnen bestimmt. Vermeiden Sie daher Spiele, bei
denen Ihr Hund das Spielzeug in Besitz nimmt und damit davon läuft
oder es ernsthaft gegen Sie verteidigt.
7. Üben Sie mit Ihrem Hund, dass er sich von Ihnen jederzeit am
ganzen Körper berühren lässt. Bringen Sie ihm in entspanntem
Rahmen bei, dass Ihre Berührung angenehm ist und er Ihnen jederzeit
vertrauen kann. Üben Sie das dann auch in Situationen, in denen Ihr
Hund angespannt ist.
8. Ihr Hund muss sich von Ihnen jederzeit alles wegnehmen lassen (schon
zur Sicherheit). Verteidigt Ihr Hund Nahrung oder Spielzeug gegen Sie,
so sollten Sie das in positiver Stimmung mit steigendem Schwierigkeitsgrad
üben.
9. Bestimmen Sie wann, wo und wie der Kontakt mit anderen Hunden abläuft.
Das bedeutet auf der einen Seite, dass Sie Ihrem Hund beibringen, auf
Ihr Kommando zu warten, ehe er zu einem anderen Hund hinläuft, und
dass Sie es nicht dulden, dass er andere Hunde tätlich angreift.
Auf der anderen Seite ist es aber auch Ihre Aufgabe, Ihren Hund vor den
Aggressionen anderer Hunde zu beschützen. Schreiten Sie also klärend
ein, ehe Ihr Hund die Erfahrung macht, dass er auf sich selbst gestellt
ist und sich selbst seiner Haut wehren muss. Der Schutz und die Sicherheit
des Rudels ist Ihre Aufgabe!
Bei all diesen Regeln sollten Sie immer Ihre Intelligenz und Ihren Einfallsreichtum
nutzen. Die wenigsten Hunde lassen sich durch Gewalt davon überzeugen,
dass Sie in der Lage sind, für die Sicherheit und das Fortbestehen
ihres Rudels zu sorgen. Strahlen Sie dagegen Ruhe, Überlegenheit
und Souveränität aus und sind außerdem beständig
in Ihrem Verhalten, fällt es den meisten Hunden leicht, Sie als Leitfigur
anzunehmen und sich Ihnen unterzuordnen.
Folgende Übungen unterstützen die Rangordnung und sind im Alltag
oft hilfreich.
Im Auto auf Signal zum Aussteigen warten: Die meisten Hunde können
es meistens kaum erwarten endlich aus dem Auto raus zu kommen und überrennen
dabei alles, was ihnen dabei im Weg ist. Das kann zu gefährlichen
Unfällen führen. Lassen Sie Ihren Hund erst auf Ihr Signal hin
aussteigen. Ohne Ihr Signal muss Rex im Auto warten, auch wenn die Tür
geöffnet ist.
Betreten von Räumen: Bringen Sie Ihrem Hund bei, vor Türen zu
warten und erst auf Ihr Signal hin nach Ihnen einzutreten.
Aber auch hier gilt: bringen Sie diese Verhaltensweisen Ihrem Hund genauso
sorgfältig bei wie Sitz und Platz, erst dann können Sie auf
die Einhaltung der entsprechenden Kommandos bestehen.
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