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Magendrehung (gastric dilatation volvulus = GDV) |
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Auch wenn Toller aufgrund ihrer Größe und ihres Körperbaus nicht zu den Rassen gehören, die besonders prädestiniert sind für diese Erkrankung, sollte man als Hundehalter trotzdem mit diesem Risiko vertraut sein, da sie in kürzester Zeit (2-3 Std.) unbehandelt zum Tod des Hundes führen. Was ist eine Magendrehung? Bei einer Magendrehung dreht sich der Magen des Hundes um die eigene Achse. Dadurch werden Ein- und Ausgang des Magens völlig verschlossen, so dass der Mageninhalt und entstehende Gase nicht mehr entweichen können (Symptom: erfolglose Versuche zu erbrechen). Dadurch kommt es meistens zu einer Aufgasung. Der sich wie ein Ballon ausdehnende Magen drückt nun auf das Zwerchfell und beeinträchtigt so die Atmung (Symptom: Atemnot). Außerdem wird Druck auf die großen Blutgefäße des Herzens ausgeübt (Symptom: Herz-Kreislauf-Beschwerden). Durch die Drehung werden außerdem die Blutgefäße und somit die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen zum Magen abgeklemmt, so dass es meistens in kurzer Zeit zum Absterben von Teilen der Magenwand kommt. Unbehandelt führt die Magendrehung durch Kreislaufversagen in kürzester Zeit zum Tod.
Warum kommt es zur Magendrehung? Die genauen Gründe für eine Magendrehung sind nicht bekannt, aber es wurden einige Faktoren gefunden, die ein erhöhtes Risiko für eine Magendrehung mit sich bringen.
Welche Symptome treten auf? Unruhe, Würgen, erfolglose Brechversuche ! Zunehmende Aufblähung des Bauches und damit gekoppelte Atemnot. Immer ausgeprägtere Kreislaufschwäche mit Taumeln, Zusammenbruch und Tod.
Was tun bei Verdacht auf Magendrehung? Bei Verdacht auf Magendrehung unbedingt sofort den nächstgelegenen Tierarzt aufsuchen! Behandlungserfolge sind nur zu erwarten, wenn so schnell wie möglichst schnell gehandelt wird.
Links zum Thema Magendrehung: Dr. Marie-Louise Nagel (Chirurgische Veterinärklinik der Universität Giessen)
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