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Kaum ein Hund wird im Laufe seines Lebens um den Tierarztbesuch herumkommen. Zumindest sollten Hundebesitzer einen jährlichen Gesundheitscheck und dabei die notwendigen Impfungen und Wurmkuren durchführen lassen. Am besten gewöhnt man den Vierbeiner schon im Welpenalter an den "Onkel Doktor". Er sollte sich jederzeit ohne Angst und Schwierigkeiten Maul, Ohren und Pfoten untersuchen lassen.
Leider können Hunde uns Menschen ihr Befinden nicht mit Worten mitteilen. Meist lassen sich Krankheiten nur anhand von Verhaltensänderungen feststellen. Bei einem Krankheitsverdacht sollte man nicht zu lange mit dem Tierarztbesuch warten, denn je früher man eine Behandlung beginnt, um so größer sind die Heilungschancen. Und möglicherweise erspart man sich dadurch erhebliche Kosten.
Man erleichtert dem Tierarzt die Diagnose erheblich, wenn man die Symptome genau beobachtet, sie sich vielleicht notiert und ihm detailliert beschreibt. Die wichtigsten Kennzeichen, die auf eine Krankheit hinweisen können, sind: Unruhe und Appetitlosigkeit über mehrere Tage, Lethargie, Durchfall und Erbrechen, Maulgeruch und ungewohnte Aggressivität.
Bevor man sich zur Tierarztpraxis aufmacht, sollte man den Hund säubern und blutende Wunden (z. B. von einem Unfall) behelfsmäßig verbinden. Vor allem wegen der Ansteckungsgefahr ist es besser, den Hund im Wartezimmer angeleint zu lassen.
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